18.01.2018, von S. Weuster

Sturmeinsätze

Sturmtief Friederike hätte Einsatzkräfte auf Trab

Aufgrund des erhöhten Einsatzlage während des Sturmtiefs "Friedericke" wurde der Ortsverband Schwelm von der Feuerwehr Ennepetal zu Unterstützung alarmiert.

Der erste Einsatzauftrag war die Beräumung der Holthauser Talstr. in Ennepetal. Hierzu rückten die 2. Bergungsgruppe mit dem MzKW (Mehrzweckkraftwagen) sowie dem Radlader und dem Kipper der Fachgruppe Räumen aus. Während der Anfahrt jedoch wurde der Einsatzauftrag zurückgezogen. Eine Beräumung der Strasse ist bereits anderweitig erfolgt. Daraufhin begaben sich alle Kräfte des OV Schwelm zur Hauptwache der Feuerwehr Ennepetal um dort auf weitere Einsatzaufträge zu warten.

Bereits nach kurzer Zeit erfolgte der zweite Einsatzauftrag. Auf der B483 im zwischen den Kreuzungen Heilenbecker Str. und Holthauser Talstr. galt es die Strasse von umgestürzten Bäumen zu befreien. Nach Erkundung des Gruppenführers wurde aber auch hier ein Einsatz der Helfer nicht benötigt. Der Eigentümer des Waldgrundstückes an der Bundesstraße war bereits mit der Beräumung der Straße und der Fällung der Gefahrenbäume beschäftigt.

Nach erneuter Bereitstellung in der Hauptwache der Feuerwehr und einer anschließenden Lagebeurteilung konnten die Helfer des Ortsverbandes Schwelm ihre Heimreise antreten. Es gab weit weniger Einsätze zu erledigen als ursprünglich angenommen wurde.

Kurz nach Eintreffen am Ortsverband und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft erfolgte eine erneute Alarmierung durch die Zuständige THW Regionalstelle Bochum. Die Bergungsgruppen 1 und 2 wurden mit dem GKW1 und dem MzKW nach Wuppertal geschickt um dort eine Sicherung von Verkehrswegen zu übernehmen. Bedingt durch den starken Sturm drohten Backsteine eines Industrieschornsteins auf Strassen und Gehwege zu stürzen. In der Krone des Schornsteins hatten sich bereits Steine gelöst und sind hinab gestürzt. Der Schornstein selbst war jedoch nicht Einsturzgefährdet.

Aufgrund einer Strassensperrung der B7 in Wuppertal und dem dadurch resultierendem Verkehrschaos gestaltete sich eine Anfahrt der Großfahrzeuge zu den Einsatzstellen trotz Sonder- und Wegerechten als schwierig und zeitaufwändig.

Bereits kurz nach Aufnahme der Verkehrssicherung an der Einsatzstelle wurde der GKW 1 zur Hauptwache der Feuerwehr Wuppertal angefordert. Helfer der zweiten Bergungsgruppe übernahmen die Sperrstelle der ersten Bergungsgruppe. 

Nach Ankunft der ersten Bergungsgruppe an der Hauptwache der Feuerwehr Wuppertal hielt der Gruppenführer Rücksprache mit der dortigen Leitstelle. Ein weiterer Einsatz der ersten Bergungsgruppe war nicht mehr nötig.

Nahezu zeitgleich waren Mitarbeiter der Stadt Wuppertal an der ursprünglichen Einsatzstelle eingetroffen. Diese stellten Absperrgitter an den gefährdeten Strassen auf. Daraufhin konnte auch die zweite Bergungsgruppe ihre Einsatzstelle verlassen. 

Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnten alle Helfer ihren Dienst beenden. 


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