Gevelsberg, 19.07.2018, von M.Falk

Einsatz nach Rohrbruch in Gevelsberg

Nach einem Wasserrohrbruch in Gevelsberg forderte die Feuerwehr die Ortsverbände Schwelm, Hattingen und Witten an, um ein Wohngebäude vor schlimmeren Schäden zu bewahren.

Am 19.07.2018 wurde die Feuerwehr Gevelsberg zu einem Wohnhaus mit vollgelaufenem Keller gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Wasserleitung vor diesem Haus geplatzt war und die Wassermengen in die Kellerräume flossen. Durch das örtliche Versorgungsunternehmen wurden Gas,Wasser und Strom vom Haus sowie das Wasser für die nähere Umgebung abgestellt. Nachdem der Keller leergepumpt und das dortige Inventar sowie Schlamm heraus geräumt waren, bemerkte man das die Außenwand massiv ausgespült wurde. Um diesen Schaden zu begutachten wurde der THW-Baufachberater aus dem Ortsverband Witten zur Einsatzstelle gerufen. Dieser stellte fest, dass größere Maßnahmen zum Erhalt und zur Sicherung des Gebäudes getroffen werden mussten.

Hierzu wurden der Ortsverband Schwelm mit seinem Zugtrupp und der 1.Bergungsgruppe ( B1 ) sowie der Ortsverband Hattingen mit seiner 1.Bergungsgruppe Fachrichtung ASH (Abstütz-System-Holz) und einer  Baufachberaterin alarmiert. Unter der Führung des Zugtrupp Schwelm wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet in denen dann verschiedene Aufgaben abgearbeitet wurden. Im ersten Abschnitt stützte die 1.Bergungsgruppe aus Hattingen mit Baustützen und Holz die Kellerdecke im einsturzgefährdeten Gebäude ab. Im zweiten Abschnitt leuchtete die B1 aus Schwelm die Straßenfassade des Gebäudes aus, um dann den Gehweg zu öffnen und die Außenwand freizulegen. Nachdem die Pflastersteine und das Erdreich aufgenommen wurden, setzte man mehrere Grabenstützen ein um der Wand weitere Stabilität zu geben.

Zwischendurch mussten diese Tätigkeiten immer wieder unterbrochen werden, damit ein Tiefbauunternehmen Arbeiten für eine Notversorgung der vom Wassernetz getreten Nachbarhäusern ausführen konnte. Die Versorgung der eingesetzten THW-Kräfte wurde seitens der Feuerwehr Gevelsberg mit Verpflegung und Getränke vor Ort gewährleistet.

Nachdem die Einsatzabschnitte abgearbeitet wurden und ein weiteres Stück Gehweg durch das Tiefbauunternehmen geöffnet wurde, konnte die Baufachberaterin des OV Hattingen gemeinsam mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr keine weiteren Beschädigungen feststellen. Somit konnte der Einsatz beendet werden und das Wohnhaus vor weiteren Schäden geschützt werden.

 

 


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